Ein Welpe von uns

Unsere Welpen wachsen bei uns in der Familie auf. Mitten im alltäglichen

Geschehen. Das Radio plärt die Hitparade. Da gibt es die Geräusche

des Staubsaugers und des Föns.

Die Spülmaschine läuft, die Waschmaschine wandert im Bad.

Unsere Tochter trampelt durchs Haus und da wären ja noch die

anderen Hunde aus dem Rudel.

Alltäglicher Umtrieb wird hier nicht vermieden. Auch sehen und hören die

Kleinsten schon Motorräder, Menschen hinter dem Gartenzaun, ein

kommen und gehen, Autos und Traktoren, Lastwagen und Velos,

das alles ist sehr spannend.

Wir fahren Auto mit den Kleinsten und auch die Tierärztin wird

mit einem Probebesuch 2 bis 3 mal kennen gelernt.

Ich hoffe damit den Kleinsten einen guten Start in ihrem neuen Zuhause zu

ermöglichen. Alles werden wir nicht berücksichtigen können.

Dafür gibt es zuviele Möglichkeiten denen ein Welpe in seinem

neuen Zuhause begegnet.

Ein bischen etwas von der Welt soll ja auch der Neue Meister noch

zeigen dürfen.

Auch die Stubenreinheit gehört dann zu den Grossen Aufgaben

die bewältigt werden müssen. Da ein Welpe erst ab der 12 Woche

seine Blase und den Darm anfängt zu kontrollieren.

Wir füttern auch Abwechslungsreicch, fangen mit kleinen Kugeln

Tatar an um dann Trockenfutter, Brei, Hühnerkarkassen und

viellerlei mehr anzubieten.

Aus meiner Erfahrung weiss ich das Welpen dann nicht so

heikel sind wenn sie vieles schon mal probieren durften.

Ausserdem haben wir eine riesige Freude an den verschiedenen

Fütterungen.

Auch fange ich früh an die Welpen zu berühren, da werden die Krallen

gestutzt und sie werden hochgehoben. Schon ab dem ersten Tag

streicheln wir die Kleinsten.

 

Mit 5 Wochen ca. je nach Konstitution und Wetter, gehts ab in den Garten.

Bällebad und Co. warten auf die Welpenmeute um erkundet zu werden.

Wenn man dann Müde ist gehts wieder ins Haus.

 

Ich wollte eigentlich nichts zur Sozialisierung im Hause

Chantun da Muntogna schreiben.

Weil es als Züchterin meine Pflicht und meine Verantwortung den Kleinsten

gegenüber ist, ihnen ein kleines Stück der Grossen Welt Nahe zu bringen.

Aber es ist auch Pflicht des neuen Besitzers dies weiter zu führen.

Nicht am ersten Tag des Umzugs und der Trennung von

seiner Familie. Wenn die Einsamkeit gross ist und der Welpe nicht

weiss wie Ihm geschieht.

Wenn er sich dann eingelebt hat, er sich bei seiner neuen Familie

wohl fühlt.

Wir als Züchter ebnen nur ein Stück des Weges in ein, so hoffen wir

doch, langes und glückliches Contileben.

 

Nun noch der kurze Fahrplan unserer Welpen bis er ins neue Zuhause kommt.

 

Wir entwurmen unsere Welpen regelmässig und nach Vorgaben.

Das erste mal mit 2 Wochen und immer mit der Hündin zusammen

solange diese die Welpen noch säugt.

Mit ca. 9 Wochen werden sie geimpft, gechipt und durch

die Zuchtwartin Frau Angehrn kontrolliert.

Nach der Wurfabnahme dürfen die Kleinsten dann mit 10 Wochen

in Ihr neues Zuhause umziehen.

 

Natürlich mit Gepäck, denn wer eine Reise tut braucht Rüstzeug.

Futter , Futterplan und Napf.

Kuscheldecke die schön nach Zuhause müfft und ein Spielzeug,

das Welpentauglich ist.

Ein Geschirr, da ich Halsbänder nicht mag.

Die Halswirbel sind noch zu weich und der Welpe soll

keine Schäden nehmen.

Eine Lektüre für den neuen Meister mit ein paar Tipps

im Umgang mit dem Kleinen .

Der Vertrag und natürlich sein Personalausweis in Form des

Impfbüchleins und seine Ahnentafel,

man ist schliesslich ein Chantun da Muntogna.

Bilder der ersten 10 Wochen.

 

So gerüstet und gestriegelt sollte eigentlich nichts verrutschen.

Sollte der Meister dann doch mal Sorgen haben oder Fragen aufkommen.

Dann soll und darf er uns gerne anrufen.

Wir werden allen Welpenkäufern mit Rat zur Seite stehen.

 

Ach ja und Welpentreffen der Ehemaligen sollen in Zukunft auch

nicht fehlen.

Mir ist es einfach wichtig zu wissen was denn nun aus

dem Kleinen oder der Kleinen geworden ist.


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